Montag, 7. Dezember 2015

Dreiteilige Veranstaltungsreihe

Liebe Menschen,

wir haben für diese Woche eine Veranstaltungsreihe, mit Vorträgen und Diskussionen zu verschiedenen Themen organisiert.

Montag, 07.12., 19:30 Uhr, S69 (Philosophikum)
https://www.facebook.com/events/624683297671350/
Klimawandel, Konsum, Kapitalismus - wie hängt das zusammen? Den menschengemachten Klimawandel bestreitet niemand mehr heute, doch wie können wir das Kippen der Umwelt verhindern? Kann der individuelle Konsum die Welt retten oder kann das Klima im Kapitalismus nicht gerettet werden?
Diese Fragen und viele mehr wollen wir mit euch zusammen diskutieren!

Dienstag, 08.12., 19:30 Uhr, S55 (Philosophikum)
https://www.facebook.com/events/144981809195804/
Rassismus an der Uni
Die Uni eröffnet vielen Studierenden neue Freiheiten, jedoch erleben Weiße und Nicht-Weiße Studierende ihren Uni-Alltag unterschiedlich. In den Vorlesungen und Seminaren spiegeln sich gesellschaftliche Verhältnisse wieder und Rassismus existiert auch an deutschen Hochschulen.
Der gesellschaftsfähige Rassismus äußert sich z.Bsp. in den Ansprachen durch Dozent*innen und Kommiliton*innen, Lehrplänen und Bewerbungsurteilen.
Wir werden gemeinsam erörtern, wie sich Rassismus an Universitäten manifestiert und wie wir ihn bekämpfen können.


Mittwoch, 09.12., 19:30 Uhr, S132 (Humanwissenschaftliche Fakultät)
https://www.facebook.com/events/1688481544727902/Paulo Freire gehört zu den wichtigsten Pädagogen, die sich ihr Leben lang für Gerechtigkeit, Freiheit und Solidarität in der Welt einsetzten. In den 60er Jahren führte er eine großangelegte Alphabetisierungskampagne in den Slums Brasiliens durch, damit ihnen die Möglichkeit gegeben wurde, sich aus ihrer Unterdrückung zu befreien. Als Folge wurde er verhaftet und musste ins Exil. Dies hielt ihn aber nicht auf, weiterhin gegen Armut und Ausbeutung zu kämpfen.

Weltweit berühmt wurde er durch seine „Pädagogik der Unterdrückten“, welche als bewusstseinsbildende Pädagogik die Menschen vor allem motivieren und befähigen will gemeinsam die Welt kritisch zu verstehen, um sie sinnvoll zu verändern.
Zudem stellte er sich gegen die Entmündigung durch Lehrerinnen und Lehrer. Lehren sollte nicht Programmieren mit fremdem Wissen, sondern kritisches Hinterfragen und Veränderung des Lebens sein: „Erziehung kann niemals neutral sein. Entweder ist sie ein Instrument zur Befreiung des Menschen, oder sie ist ein Instrument seiner Domestizierung seiner Abrichtung für die Unterdrückung.“

Seine nie enden wollende Neugierde half ihm bei seinem Kampf um Gerechtigkeit dabei scheinbar Unmögliches, wirklich werden zu lassen: „My curiosity never stops. Maybe, in the last moments of my life, I will be curious to know what it means to die.”
Die Veranstaltung findet im  Raum S132 in der Humanwissenschaftlichen Fakultät statt. Diesmal um 19 Uhr.

Dienstag, 3. November 2015

Grenzen öffnen – Rassismus bekämpfen! – Vortrag und Diskussion


An diesem Abend geht es um Fluchtursachen, Asylpolitik und den Kampf gegen Rassismus.
 
Wieso gibt sich Merkel als Freundin Geflüchteter aus, während die Bundesregierung das Asylrecht weiter einschränkt?
Welche Rolle spielt die deutsche Außenpolitik bei der Destabilisierung ganzer Regionen?
Was können wir gegen den aufkommenden Rassismus tun?

Diese und weitere Fragen wollen wir gemeinsam mit euch diskutieren. Vorab wird es dazu ein Referat von Christine Buchholz geben.

Christine Buchholz ist Mitglied des Bundestags und verteidigungspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE.


Wann & wo: Mittwoch, 4.11., ab 19:30 Uhr im  Hörsaal G, Hörsaalgebäude der Uni Köln.

Dienstag, 27. Oktober 2015

Kennenlernabend mit Diskussion: "Harry Potter und der Kampf gegen das Establishment"




Wie politisch sind eigentlich die "Harry Potter"-Bücher – und was können wir von ihnen lernen? Diese und weitere Fragen wollen wir bei unserem Kennenlernabend klären. KOMMT VORBEI!

Wann & Wo: Mittwoch, den 28.10. um 19:30 Uhr, Philosophikum der Uni Köln, Raum S55

Sonntag, 11. Oktober 2015

10 Gründe, warum die Asylrechtsverschärfung 2015 rassistisch und menschenunwürdig ist

1. Mit dem Asylkompromiss letztes Jahr wurden wir schon einmal verarscht


Im vergangenen Jahr wurde unter maßgeblicher Beteiligung der grün regierten Länder, besonders des Ministerpräsidenten von Baden-Württemberg, Winfried Kretschmann, der Asylkompromiss 2014 beschlossen. Der Kompromiss sei „Licht und Schatten“ sagte man da, zwar würden einige Länder des Balkans zu sicheren Herkunftsstaaten erklärt, dafür gäbe es aber deutliche Verbesserungen für die hier lebenden Geflüchteten: Wechsel vom Sach- zum Geldleistungsprinzip, Lockerung der Residenzpflicht eine Erleichterung der Arbeitsaufnahme.
All diese zugegebenermaßen wunderbaren Verbesserungen, die damals "günstig" für ein paar weitere sichere Herkunftsländer erkauft wurden, werden mit der neuen Asylrechtsverschärfung allesamt wieder abgeschafft.

2. Im Kosovo sind 796 deutsche Soldaten stationiert, dennoch sollen Albanien, Kosovo und Montenegro als sichere Herkunftsstaaten eingestuft werden


In dem am 3.6.2015 mit einer Mehrheit von 84,31 Prozent aller Bundestagsabgeordneten angenommenen Antrag der Bundesregierung zur Verlängerung des Bundeswehreinsatzes im Kosovo (KFOR) heißt es: „Solange jedoch die Lage insbesondere im Norden Kosovos im Zuge weiterer Fortschritte im Prozess der Normalisierung der Beziehungen zwischen Serbien und Kosovo noch nicht nachhaltig stabilisiert ist, ist eine weitere enge Begleitung durch KFOR notwendig.“
Dennoch wird der Kosovo in der neuerlichen Asylrechtsverschärfung als sicheres Herkunftsland definiert.

3. Sinti und Roma wurden vom NS-Regime systematisch ausgerottet und sollen jetzt in die Armut und Ausgrenzung in die Balkanländer abgeschoben werden


Noch immer wird in Deutschland abfällig von „Zigeunern“ gesprochen, die nicht arbeiteten, dreckig seien und nur klauten. Antiziganismus ist existent, nicht nur in Deutschland, das muss uns bewusst werden. Wurden Sinti und Roma doch in der NS-Zeit systematisch ausgerottet, so gibt es bis heute keinen Schutzraum, in dem sie diskriminierungsfrei leben können. Die Situation der Sinti und Roma in den Ländern des Balkans ist katastrophal.
Im besten Fall werden die Siedlungen von Roma geduldet, teils werden sie mit Bulldozern geräumt. Dürfen sie bleiben, haben sie keinen Zugang zu Strom- und Wasserversorgung und werden in die Arbeitslosigkeit gedrängt. Durch mangelnde finanzielle Mittel ist es ihnen oft nicht möglich, sich den Schulbesuch ihrer Kinder zu leisten. Ein klassisches Beispiel dafür, wie sich Armut reproduziert.
Dennoch möchte der deutsche Staat weitere Herkunftsländer als „sicher“ deklarieren und sich so die Abschiebung einfacher machen.

4.  Um die Rechte sexueller Minderheiten ist es im Balkan schlecht bestellt


Zwar gab es einige Bemühungen seitens der Regierungen, schärfere Gesetze zu beschließen, dennoch aber sind Homo- und Transphobie ein verbreitetes Phänomen. In Kroatien etwa geben 60 Prozent der Bevölkerung an, dass es sexuellen Minderheiten nicht gestattet sein sollte sich öffentlich zu versammeln. Viele Homosexuelle leben mit der ständigen Angst vor körperlichen und seelischen Attacken.

5. Zurück zum Sachleistungsprinzip


Asylbewerber*innen sollen fortan über 6 Monate in der Erstaufnahmestelle eingepfercht werden und dort nach Möglichkeit nur Sachleistungen erhalten. Das ist nicht nur rein praktisch gar nicht machbar, es ist schlicht und ergreifend unmenschlich.

6. Residenzpflicht wird wieder eingeführt


Mit der neuen Verschärfung wird auch de facto die Residenzpflicht wieder eingeführt. Alle Asylbewerber*innen, die jetzt anstatt 3 ganze 6 Monate in hoffnungslos überfüllten Erstaufnahmeeinrichtungen eingepfercht bleiben sollen, sind an die Residenzpflicht gebunden und dürfen sich nicht frei bewegen.

7.  Die Reduzierung der Leistungen auf ein Existenzminimum ist verfassungswidrig, menschenunwürdig, ekelhaft


Für einige Menschen, zum Beispiel die für die nach dem Dublin–Gesetz ein anderer Herkunftsstaat verantwortlich ist, oder solche die geduldet sind und aus Gründen nicht abgeschoben werden dürfen, sollen lediglich das physische Existenzminimum erhalten.
Das Motto heißt also: Überleben anstatt Leben. Ein Urteil des Bundesverfassungsgerichts hat diese Regelung allerdings schon gekippt. Auch Asylbewerber*innen sind nicht von grundsätzlichen Menschenrechten ausgeschlossen.

8. Das Gesetz treibt Menschen in die Obdachlosigkeit


Asylbewerber*innen, die unter das Dublin III Abkommen fallen, also über einen Drittstaat wie Griechenland eingereist sind, sollen zukünftig keine Leistungen aus dem Asylbewerberleistungsgesetz mehr beziehen dürfen. Sie werden lediglich mit einer Rückfahrkarte und Reiseproviant ausgestattet und zurückgeschickt. So werden Menschen de facto in die Obdachlosigkeit getrieben.

9. Zwei-Klassen-Gesundheitssystem


Die Gesundheitskarte für Geflüchtete wurde besonders von den Grünen als großer Erfolg und positiver Punkt des Gesetzes gefeiert. Der Haken an der Sache: die Geflüchteten bekommen keine Gesundheitskarte wie jeder andere Mensch, sondern sie bekommen einen Vermerk, dass es sich um Geflüchtete handelt und werden somit von Leistungen ausgeschlossen, stigmatisiert und ungleich behandelt.
Gleiches gilt auch für Menschen die Hartz IV beziehen. Wir sagen Nein zu einem Zwei-Klassen -Gesundheitssystem.

10. Asyl ist ein Grundrecht und darf nicht ausgehöhlt werden!


Was wir gerade erleben ist die de facto Aushöhlung des Asylrechts, die Knechtung gewisser Menschengruppen aufgrund ihrer Herkunft. Anstatt mit diesem grausamen Gesetzesentwurf auf Abschreckung und Abschottung zu setzen und die Menschen wie eine Horde Vieh unwürdig aus dem Land zu treiben, brauchen wir:

  • Einen Stopp der Waffenexporte Deutschlands
  • Eine nachhaltige Bekämpfung von Fluchtursachen
  • Mehr Geld für die Kommunen, Geld das nicht an einen dreckigen Kompromiss gebunden ist
  • Schnellere Asylverfahren
  • Unbedingten Zugang zu Bildung und zum Arbeitsmarkt
  • Zugang zu umfassender Gesundheitsversorgung und psychosozialer Betreuung    
  • Dezentrale Unterbringung   
  • Mehr sozialen Wohnungsbau

Wir fordern ein Ende der menschenunwürdigen Verhältnisse!


Dienstag, 29. September 2015

Kobane: Hin und wieder zurück – Ein Reisebericht

Am 8.8. bin ich aufgebrochen, um mit anderen Genoss*Innen in Kobane ein Gesundheitszetrum zu bauen, um einen kleinen Beitrag zum kurdischen Befreiungskampf zu leisten. Auf meiner Reise habe ich viel erlebt und bemerkenswerte und interessante Menschen kennengelernt. 

Angefangen damit, dass ich vier Tage in einem Flüchtlingszeltlager in Suruc verbracht und dort unter den Menschen gelebt habe, zweimal einen Grenzübergang mitgemacht habe, den man nur schwer in Worte fassen kann – bis hin zur unglaublichen Gastfreundschaf und Herzlichkeit der Bevölkerung, die trotz all dem Leid nicht aufgegeben haben und auch niemals aufgeben werden.

Auf meiner Reise hatte ich die Möglichkeit mit vielen Menschen zu reden. Ich traf auf deutsche YPG-Kämpfer, Frauen, die kaum älter als 18 waren und trotzdem ihr Land gegen die einfallenden IS-Horden verteidigt haben, den Ministerpräsidenten von Rojava und den Bürgermeister von Kobane und viele weitere interessante Charaktere.


Ich möchte auch auf politische Forderungen nach einem humanistischen Korridor eingehen, deren Umsetzung eine Möglichkeit wäre, die Menschen dort zu unterstützen:

Es muss für die in der Türkei lebenden Helfer*Innen eine Möglichkeit geben, gefahrlos und uneingeschränkt lebensnotwendige Güter nach Rojava zu transportieren. Bereits heute stehen von diversen Gruppen bereitgestellte Güter an der Grenze, wo sie von türkischen Truppen aufgehalten werden. Der türkische Staat steht in der Pflicht, die völkerrechtswidrige Situation an seiner südlichen Grenze zu beenden.


Ich freue mich auf euren Besuch!

Wann & wo: am Mittwoch, 30.9. um 19:30 Uhr, im DieLinke-Parteibüro, Zülpicher Str. 58 im Köln

Dienstag, 22. September 2015

Jeremy Corbyn – Britain's new Labour leader


Shannon promoviert an der Universität Berkeley, CA über Arbeiterbewegungen in England und Schweden. Er wird einen englischen Vortrag über die Wahl des linken Jeremy Corbyn zum neuen Vorsitzenden der British Labour Party halten. Fragen dazu können aber auch auf deutsch gestellt werden.

„Jeremy Corbyn's victory in the British Labour Party's leadership race is one of the greatest triumphs of the European Left since the crisis of 2008. 


What can explain the radical transformation of a party to the left, which under Blair was the most neoliberal of all social democratic parties? 

And what are the opportunities and challenges that the British Left faces now, especially inside the Labour Party?“

Wann & wo: Mittwoch, 23.9., um 19:30 Uhr im DieLinke-Parteibüro, Zülpicher Straße 58 in Köln

Montag, 24. August 2015

Revolution und Konterrevolution im China der 1920er Jahre



Marx und Engels nannten die proletarische Revolution "das radikalste Brechen mit den überlieferten Eigentumsverhältnissen". Leo Trotzki nannte sie "eine offene Kraftprobe zwischen den sozialen Kräften im Kampf um die Macht“, während Lenin die Diktatur des Proletariats definierte als "die Erhebung des Proletariats zur herrschenden Klasse, die fähig ist, den unvermeidlichen, verzweifelten Widerstand der Bourgeoisie niederzuhalten und für die Neuordnung der Wirtschaft alle werktätigen und ausgebeuteten Massen zu organisieren."

Im China der 1920er Jahre erwuchs aus der Krise des Landes eine revolutionäre Situation, die zum Entstehen des chinesischen Kommunismus, zur Gründung der KP Chinas und zur Radikalisierung der ArbeiterInnenbewegung führte. Es kam zur Kraftprobe zwischen der Revolution durch die Massen und der bewaffneten Konterrevolution, was jedoch nicht in eine Erhebung des Proletariats zur herrschenden Klasse mündete, sondern vielmehr in eine völlige Niederlage der chinesischen ArbeiterInnenbewegung. 


Das Bündnis der chinesischen Kommunisten mit den Nationalisten endete in einem Blutbad für die chinesische Linke. Aus der Niederlage erwuchs die maoistische KP, deren Bauernarmee China erobern sollte und bis heute das Land regiert.

Die Umstände des Scheiterns der chinesischen Oktoberrevolution sind der Stoff dieser Veranstaltung.


Wann & Wo: Mittwoch, 2. September um 19:30 Uhr im DieLinke-Parteibüro, Zülpicher Straße 58

Dienstag, 7. Juli 2015

Griechenland nach dem Referendum - Ist Merkels Europa am Ende?

Die ultimativen Forderungen der Troika nach weiteren Rentenkürzungen und Verbrauchersteuer-Erhöhungen in Griechenland brachten das Fass zum Überlaufen. In der Nacht von Freitag auf Samstag kündigte der griechische Ministerpräsident Tsipras eine Volksabstimmung über die neuerlichen Spardiktate an.

Seitdem standen Brüssel und das Berliner Establishment Kopf. SPD-Außenminister Steinmeier zeigte "fassungslos" über das geplante Referendum, ein ARD-Kommentator bezeichnete die griechische Regierung als Schurken.
In den Medien wird nun über eine Staatspleite und einen möglichen "Grexit" spekuliert.
Steht also ein Bruch mit der neoliberalen EU bevor? Welche Szenarien sind noch denkbar? Welche Möglichkeiten hat die Bewegung in Deutschland, internationale Solidarität aufzubauen?
In einem Vortrag geht Leandros Fischer (Politologe und im SDS Köln aktiv) diesen Fragen auf den Grund. Anschließend bleibt genug Zeit zur Diskussion.

Wann & Wo: Mittwoch den 8.07., 19:30 Uhr im Raum S81 im Philosophikum (Uni Köln).

Dienstag, 30. Juni 2015

Deutschland 2015: zwischen Streikwelle und Tarifeinheitsgesetz

 
Deutschland erlebt zur Zeit die größte Streikwelle seit Jahrzehnten. Mitarbeiter*innen der Deutschen Bahn, der Post, Amazon, die Beschäftigten im Sozial- und Erziehungsbereich und viele weitere haben in diesem Jahr bereits die Arbeit niedergelegt.

Auf der anderen Seite tritt im Juli das Tarifeinheitsgesetz der großen Koalition in Kraft. Kritiker*innen sehen darin einen Angriff auf das Streikrecht. Was ist der Inhalt dieses Gesetzes und wieso wurde es verabschiedet? Und wieso erleben wir zur Zeit einen derartigen Anstieg von Streiktagen?

Diese und weitere Fragen wollen wir gemeinsam mit euch und unserem Referenten Nils Böhlke, wissenschaftlicher Mitarbeiter beim Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Institut der Hans-Böckler-Stiftung, diskutieren.

Wann & Wo: Mittwoch den 1.07., 19:30 Uhr im Raum S81 im Philosophikum (Uni Köln).

Mittwoch, 20. Mai 2015

Keine zweite Chance für KÖGIDA!


Für Mittwoch, 20.05.15, hat KÖGIDA erneut eine Demonstration in Köln vorm Hauptbahnhof angemeldet. 

Ob diese tatsächlich stattfindet, bleibt abzuwarten. Erst kürzlich war eine Anmeldung kurz vorher wieder zurückgezogen worden.


Das Bündnis „Köln gegen Rechts“ ruft dazu auf, auch diesem erneuten Versuch von KÖGIDA in Köln Fuß zu fassen, entschlossen entgegenzutreten.

Treffpunkt/Kundgebung vom Bündnis „Köln gegen Rechts“:
Mittwoch 20.05. – ab 17h Domplatte (gegenüber Haupteingang am Römerbogen)

Montag, 11. Mai 2015

Lesekreis Anti-Rassismus - Sitzung 5: Rechtspopulismus und Pegida


Wie viele andere waren wir erschüttert in den letzten Monaten über die Größe und Geschwindigkeit der islamfeindlichen Bewegung Pegida. Europaweit gewinnen rechte Bewegungen Zustimmung in breiteren Teilen der Gesellschaft.

Wir haben uns in den letzten Wochen auf der Straße gegen Rassismus gestellt und solidarisch mit Muslimen und Geflüchteten gegen Pegida demonstriert. Pegida scheint erst einmal geschlagen zu sein, allerdings nicht ganz. Aber auch wenn diese spezielle rasssistische Bewegung sich aufzulösen scheint, ist die gesellschaftliche Konstellation aus der sie hervorgegangen war noch längst nicht Geschichte. 


Wir, der Sozialistisch-Demokratische Studierendenverband (SDS), wollen unsere anti-rassistische Praxis weiterentwickeln. Wir laden alle Interessierten herzlich dazu ein mit uns den Ursachen von Rassismus in der auf den Grund zu gehen und gemeinsam anti-rassistische Strategien zu entwickeln.

Über fünf Sitzungen werden wir uns das Thema in einem für alle Interessierten offenen Lesekreis erarbeiten.


Sitzung 5: Rechtspopulismus und Pegida
Text: Oliver Nachtwey: Rechte Wutbürger

Wann & wo: Mittwoch, 13. Mai um 19:30 Uhr, im S81 (Philosophikum/Uni Köln)

Montag, 27. April 2015

Lesekreis Anti-Rassismus - Sitzung 4: Faschismus/Rechtspopulismus


Wir laden alle Interessierten herzlich dazu ein, mit uns den Ursachen von Rassismus auf den Grund zu gehen und gemeinsam anti-rassistische Strategien zu entwickeln.

In fünf Sitzungen werden wir uns das Thema in einem für alle Interessierten offenen Lesekreis erarbeiten.

Sitzung 4: Faschismus/Rechtspopulismus
Texte: 
Oliver Nachtwey: Rechte Wutbürger
Ernest Mandel: Zu Trotzkis Analyse des Faschismus


Wann & wo: Mittwoch, 7. Mai um 19:30 Uhr, im S81 (Philosophikum/Uni Köln)

Lesekreis Anti-Rassismus - Sitzung 3: Antimuslimischer Rassismus (Teil II)




Wir laden alle Interessierten herzlich dazu ein, mit uns den Ursachen von Rassismus auf den Grund zu gehen und gemeinsam anti-rassistische Strategien zu entwickeln.

In fünf Sitzungen werden wir uns das Thema in einem für alle Interessierten offenen Lesekreis erarbeiten.


Wann & wo: Mittwoch, 30. April um 19:30 Uhr, im S81 (Philosophikum/Uni Köln) 

Sonntag, 19. April 2015

Lesekreis Anti-Rassismus - Sitzung 2: Antimuslimischer Rassismus


Wir laden alle Interessierten herzlich dazu ein, mit uns den Ursachen von Rassismus auf den Grund zu gehen und gemeinsam anti-rassistische Strategien zu entwickeln.

In fünf Sitzungen werden wir uns das Thema in einem für alle Interessierten offenen Lesekreis erarbeiten.

Sitzung 2: Antimuslimischer Rassismus

Text: Werner Ruf - Der Islam -- der Schrecken des Abendlandes
Wann & wo: Mittwoch, 22. April um 19:30 Uhr, im S81 (Philosophikum/Uni Köln)

Dienstag, 7. April 2015

Lesekreis Anti-Rassismus - Sitzung 1: Was ist Rassismus?




Wir wünschen allen Studis an der Uni Köln einen guten Start ins Sommersemster 2015!

Wie viele andere waren wir erschüttert in den letzten Monaten über die Größe und Geschwindigkeit der islamfeindlichen Bewegung Pegida. Europaweit gewinnen rechte Bewegungen Zustimmung in breiteren Teilen der Gesellschaft.

Wir haben uns in den letzten Wochen auf der Straße gegen Rassismus gestellt und solidarisch mit Muslimen und Geflüchteten gegen Pegida demonstriert. Pegida scheint erst einmal geschlagen zu sein, allerdings nicht ganz. Aber auch wenn diese spezielle rasssistische Bewegung im Begriff ist sich aufzulösen, ist die gesellschaftliche Konstellation, aus der sie hervorging, noch längst nicht Geschichte. 


Wir, der Sozialistisch-Demokratische Studierendenverband (SDS), wollen deshalb unsere anti-rassistische Praxis weiterentwickeln. Wir laden alle Interessierten herzlich dazu ein, mit uns den Ursachen von Rassismus auf den Grund zu gehen und gemeinsam anti-rassistische Strategien zu entwickeln.

Sitzung 1: Was ist Rassismus?

Text: Stuart Hall: Rassismus als ideologischer Diskurs.

Wann & wo: Mittwoch, 15. April um 19:30 Uhr, im S81 (Philosophikum/Uni Köln)


Samstag, 17. Januar 2015

Gründungstreffen: Kölner Studis gegen Pegida


Wann: am 22.1. um 16 Uhr
Wo: Badewanne im Philosophikum, Uni Köln

In ganz Deutschland finden Aufmärsche der „Pegida“-Bewegung statt, die mit rassistischen Parolen Stimmung gegen Muslime und Flüchtlinge machen.  Wir wollen uns an der Uni Köln zu einem ersten Aktionsgruppentreffen zusammenfinden und ein Zeichen gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit setzen.  Kommt vorbei am Donnerstag, 22.1. um 16:00 in der Badewanne im Philosophikum (Das ist eine etwas tiefer gelegene Ecke mit vielen Sitzgelegenheiten neben dem PhilCafe)