Samstag, 15. Oktober 2016

26.10: Führung durch die Kölner Südstadt. Köln im Nationalsozialismus

Köln im 3. Reich – Die Südstadt im Nationalsozialismus

Kommt mit uns durch eins der schönsten Stadtviertel Kölns, auf den Spuren des Nationalsozialismus. Von der Severinstorburg, dem damaligen Sitz der Hitlerjugend, geht es hinein in die kleinen Straßen der Südstadt. Wer lebt hier und wie standen die Menschen zu den Nationalsozialisten? War Köln eine Hochburg des Widerstandes?
Erfahren sie mehr über den Machtapparat der Partei vor dem ehemaligen Sitz der Gauleitung und über den kompromisslosen Terror, mit dem die Nationalsozialisten versuchten Kontrolle über die Menschen zu erlangen.
Schauen sie hinter die vielen Mythen und Legenden, die sich um das Leben im Köln dieser Zeit ranken. Nicht zuletzt die von Kölns liebstem Kind dem Karneval.

Anschließend geht's in die Kneipe Lotta!

Treffpunkt: Chlodwigplatz, 19 Uhr

Veranstaltung am 24.10.16: Einführung in den Marxismus


Die 2. Veranstaltung im neuen Semester: Einführung in den Marxismus. Ort: Raum S25, Seminargebäude, Universitätsstraße 37 50931 Köln
Zeit: 19:30


Dieser Workshop bietet einen Überblick über das Leben von Karl Marx sowie eine Einführung in seine Theorie und Methode.

Anschließend gehen wir etwas trinken.

Aktuelle Veranstaltung: Umweltzerstörung in Nigeria 18.10.2016

Wir freuen uns auf unsere erste Veranstaltung im neuen Semester zum Thema Umweltzerstörung in Nigeria. Wir treffen uns am 18.10 um 19:30 in S23 im Seminargebäude der Universität zu Köln.

+++Ökozid im Nigerdelta. Umweltzerstörung in Nigeria - ein Vortrag von Peter Donatus+++

Der Umwelt- und Menschenrechtsaktivist Peter Donatus ist vor 27 Jahren nach mehrmonatiger Isolationshaft aus Nigeria geflüchtet. Seither lebt er in Deutschlands. Als langjähriger Kritiker des Shell-Konzerns kämpft er seit mehr als drei Jahrzehnten gegen die Umweltverwüstung im Nigerdelta in Nigeria.

Mit beeindruckenden, aber auch bedrückenden Bildern verdeutlicht Peter Donatus die wahren Gründe für die Massenflucht insbesondere junger Menschen aus dem Nigerdelta in die nigerianischen Großstädte oder ins Ausland: das seit 1958 andauernde Ökodesaster und die Vernichtung von Lebensgrundlagen in dieser Region. Ein klassisches Beispiel, wie lobbymächtige westliche multinationale Konzerne durch ihre menschen- bzw. umweltverachtenden Geschäftspraktiken Flüchtlinge schaffen. Er fordert daher die Internationale Gemeinschaft dazu auf, den Ökozid zum fünften ,,Crime Against Peace'' völkerrechtlich zu erklären und fügt hinzu:,,Es ist unzutreffend, hier von Wirtschaftsflüchtlingen zu sprechen. Der Begriff an sich ist ein Unwort. Diese Ablenkungstaktik ist eine Diffamierung der Menschen, die fliehen mussten, weil z.B. ihre Lebensgrundlagen und ihre Umwelt überwiegend durch europäische Multis zerstört wurden.''